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Sensosafe, © Pöttinger
Sensosafe, © Pöttinger

Pöttinger / 19.06.2020
SENSOSAFE: Sensoren für bestes Futter

Tierwohl steht an erster Stelle

Pressemitteilung / (Grieskirchen / A) Pöttinger verspricht seinen Kunden das beste Futter und legt die Entwicklung seiner innovativen Produkte genau darauf aus. Mit dem Assistenz-System SENSOSAFE zur Erkennung und zum Schutz von Wildtieren ist dem findigen Landtechnikunternehmen ein innovativer Coup gelungen: Ein Balken mit optischen Sensoren ist direkt am Mähwerk oder einem Zwischenrahmen montiert. Ein Signal an die Mähwerkshydraulik hebt das Front-Mähwerk automatisch aus. In der Saison 2020 wurden einige Prototypen von SENSOSAFE intensiven Tests unterzogen. Die praktischen Erfahrungen, die daraus gewonnen wurden, sind sehr erfreulich. Eine beachtlich hohe Anzahl an Tieren konnte gerettet werden.

Bestes Futter – zum Wohl der Tiere

Bestes Grundfutter ist die Voraussetzung für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Tiere. Das ist die Basis für den Erfolg des landwirtschaftlichen Betriebes. Hohe Schnittqualität, saubere Recharbeit und verlustfreie Aufnahme durch des Erntegerät sind dafür Voraussetzung. Verunreinigung des Futters durch getötet Wildtiere und daraus resultierenden Botulismus gilt es unbedingt zu verhindern.

Im Frühjahr, wenn junge Rehe und andere kleine Wildtiere im hohen Gras gesetzt oder versteckt werden, sind diese beim ersten Schnitt besonders gefährdet. Durch den Duckreflex fliehen sie nicht und werden vom Mähwerk erfasst. Die Techniker bei Pöttinger haben sich dieser Herausforderung gestellt und ein Assistenz-System zur Tiererkennung entwickelt. SENSOSAFE, das weltweit erste System dieser Art ist mit optischen Sensoren ausgestattet. Sie arbeiten auch bei vollem Tageslicht oder Sonneneinstrahlung optimal. Der optische Sensorbalken ist direkt am Front-Mähwerk montiert und / oder auf einem Zwischenbalken angebracht. Bereits 2017 wurde diese innovative Idee mit dem Innovation Award in Silber ausgezeichnet.

Mähwerk hoch – zum Wohl der Tiere

Bei SENSOSAFE wandeln die Sensoren das Licht verschiedener Wellenlängen in ein elektrisches Signal um. So detektiert SENSOSAFE ein Kitz oder ein anderes kleines Wildtier. Sofort wird ein Signal an die Mähwerkshydraulik gesendet und das Mähwerk blitzschnell automatisch angehoben. Der Traktorfahrer erhält zusätzlich ein akustisches Signal und kann bremsen. Bei der zweiten Variante für Heckmähwerke wird ein eigener Zwischenrahmen am Fronthubwerk mit einem Sensorbalken eingefügt. In Arbeitsstellung ist dieser nach außen geklappt. Die Arbeitsfläche des Heckmähers wird sensorisch erfasst. Zwischen Sensor und Heck-Mähwerk ist ein genügend großer Abstand. Dadurch kann der Traktorfahrer – nach Erhalt eines Signal (optisch und akustisch) – den Traktor anhalten und absteigen und das detektierte Wildtier retten und aus der Gefahrenzone bringen. Er kann auch einfach das Heckmähwerk heben und eine kleine ungemähte Fläche hinterlassen.

Die Vorteile im Überblick

Bei anderen Systemen wir zusätzliches Personal benötigt, um vor dem Mähen die Tiere aufzuspüren. SENSOSAFE bietet den Vorteil, dass kein zusätzliches Personal benötigt wird. Glückliche Kühe geben mehr und bessere Milch. Pöttinger, der Grünlandspezialist sorgt genau dafür: Wohlschmeckendes, energiereiches und vor allem sauberes Futter für die Nutztiere und Sicherheit für die Wildtiere durch SENSOSAFE.

weitere Informationen: Pöttinger, www.poettinger.at

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