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Nachhaltigkeitsbericht 2019, © BayWa
Nachhaltigkeitsbericht 2019, © BayWa

BayWa / 26.04.2020
Nachhaltigkeit wird zum Business-Treiber im BayWa Konzern

Unternehmen veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2019

Pressemitteilung / (München) Die Klimastrategie der BayWa AG zeigt Wirkung: Wie der Konzern in seinem heute veröffentlichten Nachhaltigkeitsbericht für 2019 darlegt, ist es gelungen, den relativen Energieverbrauch im vergangenen Jahr um rund 22 Prozent zu reduzieren und damit das gleichzeitige Unternehmenswachstum weitgehend emissionsneutral zu gestalten. Zudem rückt das erste Etappenziel auf dem Weg zur angestrebten Klimaneutralität in 2030 in Reichweite: Fast drei Viertel des eigenen Strombedarfs hat der Konzern 2019 aus erneuerbaren Energien gedeckt. Ab Ende dieses Jahres sollen es 100 Prozent sein.

„Investoren bewerten das Geschäftsmodell der BayWa besonders im Bereich der erneuerbaren Energien als sehr chancenreich, das hat die erfolgreiche Platzierung unseres ersten Green Bond deutlich gezeigt“, sagt Klaus Josef Lutz, Vorstandsvorsitzender der BayWa AG. Der Emissionserlös in Höhe von 500 Millionen Euro fließt in den Neu- und Ausbau von Wind- und Solarkraftanlagen weltweit.

Mit ihrem Kerngeschäft trage die Tochtergesellschaft BayWa r.e. damit nicht nur zur Zielerreichung der Klimaziele im Konzern bei, sondern ebenso zum Gelingen der Energiewende in Deutschland und anderen Ländern. „Parallel dazu spüren wir auch in anderen Geschäftsbereichen, dass die Anforderungen an Nachhaltigkeit steigen. Unser Bekenntnis – auch gegenüber unseren Kunden – ist darum ganz klar: Nachhaltigkeit wird zum Business-Treiber im BayWa Konzern“, sagt Klaus Josef Lutz.

„Als Partner der Landwirte beschäftigen wir uns unter anderem sehr intensiv mit der Frage, wie Landwirtschaft klimaresilienter werden kann“, sagt Jessica Paffen, Leiterin Corporate Sustainability bei der BayWa. „Dazu haben wir bereichsübergreifend verschiedene Ansätze erarbeitet, die wir jetzt konkretisieren und prüfen wollen, inwiefern sich diese international ausrollen lassen.“

Darüber hinaus werde 2020 das Thema „nachhaltige Beschaffung“ eine noch stärkere Rolle spielen. Jessica Paffen: „Die BayWa arbeitet mit über 77.000 Lieferanten zusammen und hat von diesen im vergangenen Jahr Rohstoffe, Waren und Dienstleistungen im Wert von 13 Milliarden Euro bezogen. Die bei unseren Partnern herrschenden Umwelt- und Sozialstandards haben somit einen wesentlichen Einfluss auf unser Einkaufsverhalten und damit auf unsere Nachhaltigkeitsbestrebungen.“

Seit 2014 veröffentlicht die BayWa jährlich einen Nachhaltigkeitsbericht. Dieser dokumentiert, wie das BayWa Geschäft auf ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeitsaspekte einwirkt und definiert Ziele sowie Maßnahmen, mit denen die BayWa ihre Aktivitäten in diesem Bereich steuert. Konkrete Beispiele veranschaulichen das Engagement: So setzt sich zum Beispiel die BayWa Tochter Cefetra seit Jahren für den nachhaltigen Soja-Anbau in Südamerika ein und trägt damit aktiv zum Schutz des Regenwalds bei.

Die agromed Austria GmbH, eine Beteiligung der BayWa Tochtergesellschaft RWA, setzt für eine nachhaltige Tiernahrung auf den Rohstoff Holz. Der darin enthaltene Wirkstoff Lignocellulose wird dabei vorwiegend in Deutschland aus nachhaltig bewirtschafteten Waldbeständen gewonnen. Und in Neuseeland entsteht derzeit die erste Biogasanlage des Landes, die aus Bio-Abfällen Grünstrom produziert. Die BayWa Tochter T&G Global liefert dafür ihre organischen Produktionsabfälle und nutzt die daraus gewonnene Energie zum Betrieb ihrer Gewächshäuser.

Der BayWa Nachhaltigkeitsbericht wurde in Übereinstimmung mit dem internationalen Berichtsstandard der Global Reporting Initiative (GRI) in der Option „Core“ erstellt und erfüllt die Anforderungen des CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes (CSR-RUG). Der Bericht ist online als PDF-Download verfügbar: BayWa Nachhaltigkeitsbericht 2019

weitere Informationen: BayWa, www.baywa.de

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