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Landwirt mit Notebook, © Panthermedia / budabar
Landwirt mit Notebook, © Panthermedia / budabar

BZfE / 11.04.2024
Soziale Medien geben Einblicke in Leben und Arbeit auf dem Bauernhof

Mehr Transparenz für Arbeit und Herstellung

Pressemitteilung / (Bonn) Wie funktioniert Landwirtschaft heute, was steckt hinter den Bauernprotesten und was hat das mit dem eigenen Konsum zu tun? Viele Menschen wünschen sich gute und bezahlbare Lebensmittel, aber haben entweder wenig oder eventuell veraltete Vorstellungen von den Strukturen moderner Landwirtschaft. Das kann sich ändern. Hier kommen Landwirtinnen und Landwirte selbst ins Spiel. Sie berichten in eigenen Blogs und den Sozialen Medien von ihren Betrieben, ihrer Arbeit und ihrem Leben. Auf dem Agrarbloggercamp des „Agrar Blogger Club Deutschland“ Ende März 2024 in Mannheim tauschten sie sich zusammen mit Agrarjournalistinnen und -journalisten aus: Was interessiert die Menschen? Wie kann man die Transparenz der Arbeit und der Herstellung der Erzeugnisse steigern? Wie gelingt ein direkter Austausch?

Erfolgsgeschichten sind eine Antwort und zwar direkt vom Bauernhof: von Fortschritt, Nachhaltigkeit, engagierten Frauen und Männern; von den Herausforderungen einer zukunftsfähigen Landwirtschaft. Sie können von Agrarbloggerinnen erzählt und von Foodbloggern aufgegriffen werden. Aktuelles Beispiel: Spargel, das wichtigste Gemüse im deutschen Anbau. Spargelbauern und -bäuerinnen sollten über Hoffeste und Rezepte aber eben auch über die Bienenfreundlichkeit von Spargel berichten. Das schlug Prof. Matthias Michael von der Deutschen Gesellschaft für Reputationsmanagement vor. Und sie sollten gezielt mit ihren Ideen und Themen auf die klassischen Medien zugehen, riet der Kommunikationsexperte. Denn die seien immer auf der Suche nach guten Geschichten und den Menschen dahinter.

Auf großes Interesse stieß die Idee eines Schulpraktikums in Jahrgangsstufe 9 in ländlichen Betrieben. So bekämen junge Leute einen unmittelbaren Einblick und könnten direkt Eltern und ihrer Peergroup oder über die Sozialen Medien von ihren praktischen Erfahrungen berichten.

Wer neugierig geworden ist und sich jenseits klassischer Medien informieren möchte, findet auf sämtlichen Social-Media-Kanälen spannende Profile. Eine große Auswahl enthält die Plattform agrarblogger.de. Fragen über die Kommentarspalten sind willkommen und werden mit ehrlichen Antworten oder Einladungen zur Hofbesichtigung beantwortet.

Kontakt: Bundeszentrum für Ernährung, www.bzfe.de