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Infoschild Mais, © agaSAAT
Infoschild Mais, © agaSAAT

Deutsches Maiskomitee / 11.07.2021
Bildung am Feldrand

Pressemitteilung / (Bonn) Mit einem Feldrandschild zur Saatmaiserzeugung möchten Maisvermehrer und -züchter über die Hintergründe der Hybridmaisproduktion informieren. So sollen, vor allem im klimatisch am besten für die Hybridmaiserzeugung geeigneten Baden-Württemberg, Spaziergänger leicht verständlich darüber aufgeklärt werden, was dort vor ihren Augen wächst.

Der Text auf dem Feldschild enthält Details zur Bedeutung des Maises als Ackerkultur und zur Rolle vor allem des Oberrheingebietes in der Saatguterzeugung. Die findet in dieser Region immerhin auf 4.000 ha statt. Außerdem kann sich der Leser über die Hybridisierung informieren, die seit nunmehr über 100 Jahren für Ertragssteigerungen in verschiedenen Kulturarten sorgt. Auch über die Vermehrung von Hybridsaatgut wird aufgeklärt, denn gerade die deutlich sichtbaren Unterschiede im Wuchsbild zwischen den meist in vier Mutterreihen neben zwei Vaterreihen angebauten Elternpflanzen werfen Fragen bei den Spaziergängern auf. Nicht zuletzt erfährt der Leser etwas über die aufwändige Prozedur der Entfahnung (Sterilisation) der Mutterpflanzen und Entfernung der Vaterpflanzen nach der Blüte, damit zur Ernte nur noch die Mutterpflanzen mit dem Hybridsaatgut am Kolben auf dem Feld stehen.

weitere Informationen: Deutsches Maiskomitee, www.maiskomitee.de

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