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Maiskolben, © ballensilage.com
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Deutsches Maiskomitee / 04.07.2021
Zuckermais wächst auf 2.000 Hektar

Pressemitteilung / (Bonn) In seiner aktuellen Gemüseerhebung hat das Statistische Bundesamt auch neue Zahlen zum Zuckermaisanbau in Deutschland herausgegeben. Nach Angaben des Deutschen Maiskomitees e.V. (DMK) wuchs im vergangenen Jahr demnach in 534 Betrieben deutschlandweit auf fast 2.000 ha Zuckermais. Bei einem Ertrag von durchschnittlich 114,2 dt/ha ergab sich eine Erntemenge von 22.820 t. Im Vergleich dazu wurde bei der letzten Erhebung für das Jahr 2019 auf 2.055 ha eine Erntemenge von 20.262 t bei einem Durchschnittsertrag von 98,6 dt/ha ermittelt. Stärkste Erzeugerländer sind traditionell Baden-Württemberg mit über 9.000 t, gefolgt von Hessen mit 6.800 t, weit abgeschlagen liegen dahinter Bayern und Nordrhein-Westfalen mit jeweils etwa 1.800 t.

Die Zuckermaiserzeugung in Deutschland befindet sich damit im Gemüsebereich flächenmäßig etwa auf dem Niveau von Roten Rüben oder Porree. Mit weitem Abstand wird diese Rangliste, abgesehen von den mehrjährig angelegten Spargelfeldern, von den beiden wichtigsten Gemüsekulturen Möhren (13.800 ha) und Zwiebeln (12.300 ha) angeführt.

Allerdings ist die deutsche Zuckermaisanbaufläche im Vergleich zu den europäischen 73.000 ha verschwindend gering – hier findet die Haupterzeugung in Ungarn und Frankreich statt. Das Kilo Zuckermais, das jeder Deutsche im Jahr durchschnittlich verspeist, kommt zum größten Teil aus diesen beiden Ländern.

weitere Informationen: Deutsches Maiskomitee, www.maiskomitee.de

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