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Banknoten, © ballensilage.com
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BMEL / 15.09.2020
Hilfe für Helfer – Tafel Falkensee erhält 4500 Euro

Parlamentarischer Staatssekretär Feiler übergibt Förderbescheid. Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft fördert ehrenamtliche Initiativen in ländlichen Regionen

Pressemitteilung / (Berlin/Bonn) Die Corona-Pandemie hat viele ehrenamtliche Initiativen und Helfer ins Straucheln gebracht: Kontaktbeschränkungen erschweren die Arbeit. Die Einhaltung der Schutz- und Hygienemaßnahmen kostet zusätzliches Geld. Mehr denn je sind Menschen in der Pandemie aber auf dieses Engagement vor der Haustür angewiesen.

Die Bundesministerin für die ländlichen Räume, Julia Klöckner, hat deshalb das millionenschwere Soforthilfeprogramm „Ehrenamt stärken. Versorgung sichern.“ aufgelegt. Damit greift die Ministerin den Ehrenamtlichen gezielt unter die Arme: Sie können Zuwendungen etwa für Schutzausrüstung, Mieten für Fahrzeuge oder digitale Ausstattung erhalten. Über 560 Interessenbekundungen sind beim Ministerium eingegangen – die ersten Förderbescheide wurden bereits verschickt.

An die Tafel Falkensee übergab der Parlamentarische Staatssekretär im BMEL, Uwe Feiler, die Förderurkunde heute persönlich. Der Verein, der jede Woche rund 640 bedürftige Menschen mit Lebensmitteln versorgt, erhält 4500 Euro. Von dem Geld sollen unter anderem in der Ausgabestelle Vorrichtungen zur Einhaltung der Abstandsregeln und Technik finanziert sowie das Angebot zur Lieferung von Lebensmitteln ausgeweitet werden. 

Der Parlamentarische Staatssekretär Uwe Feiler: „Ohne die vielen Freiwilligen, die gerade während der Corona-Pandemie für andere da sind, wäre unsere Gesellschaft ein ganzes Stück ärmer. Doch Ehre allein hilft dem Ehrenamt wenig. Deshalb freue ich mich, dass wir die Helfer in den ländlichen Räumen unterstützen können – insgesamt fünf Millionen Euro haben wir für Initiativen vor Ort bereitgestellt. Damit wollen wir einen Beitrag leisten, dass wichtige Angebote in der Fläche weiter möglich sind. Klar ist aber auch: Der wahre Wert des ehrenamtlichen Engagements lässt sich mit Geld gar nicht aufwiegen.“

weitere Informationen: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), www.bmel.de

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