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Sentinel-2: monitoring changing lands, Foto: © ESA
Sentinel-2: monitoring changing lands, Foto: © ESA

BayWa / 03.04.2020
Startschuss für BayWa Smart Farming Challenge

COVID-19-Krise macht Relevanz von Satellitendaten in der Landwirtschaft deutlich

Pressemitteilung / (München) Nach zwei erfolgreichen Runden hat die BayWa AG ihre Beteiligung am internationalen Innovationswettbewerb Copernicus Masters um drei weitere Jahre verlängert. Für die diesjährige Auflage können sich ab sofort in der BayWa Kategorie „Smart Farming Challenge“ Start-ups, Forschungsgruppen, Studenten, aber auch Privatpersonen mit ihren Ideen und Technologien für eine nachhaltige Landwirtschaft auf Satellitenbasis bewerben. Besonders interessant sind Anwendungen, die Daten aus dem All mit Künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen kombinieren sowie satellitenbasierte Lösungen speziell für das Weide-Management, die Früherkennung von Pflanzenkrankheiten bei Ackerkulturen sowie Ertragsprognosen im Gartenbau.

„Smart Farming ist Teil einer modernen, nachhaltigen und ressourcenschonenden Landwirtschaft“, sagt der BayWa Vorstandsvorsitzende Klaus Josef Lutz. „Mit ihr lassen sich konventioneller und Öko-Landbau in Einklang bringen, um einerseits dem Wunsch der Verbraucher nach einer klimafreundlicheren Landwirtschaft nachzukommen und andererseits dazu beizutragen, die weltweit wachsende Nachfrage nach hochwertigen, bezahlbaren Nahrungsmitteln zu bedienen.“ Schon heute biete die BayWa ihren landwirtschaftlichen Kunden diverse datenbasierte Möglichkeiten, wie sie ihre Flächen bedarfsgerecht, prozessoptimiert und klimafreundlich bewirtschaften können. Die Smart Farming Challenge sei ein Weg, um den Anwendungsbereich kontinuierlich zu erweitern, so Lutz. „Dadurch wird der Landwirt langfristig zum Datenwirt.“

In der COVID-19-Krise zum Beispiel und den damit verbundenen Kontaktbeschränkungen zeigt sich die Relevanz der Satellitendaten für die Landwirtschaft deutlich: „Da die Pflanzenbauberatung am Feldrand gemeinsam mit dem Landwirt nur eingeschränkt möglich ist, greifen unsere Pflanzenbauberater verstärkt auf Satellitendaten zurück“, sagt Jörg Migende, Leiter Digital Farming.

Genutzt werden vor allem die Daten der „Sentinel“-Satelliten, die im Rahmen des EU-Raumfahrtprogramms „Copernicus“ alle drei bis fünf Tage aktuelle Informationen zur Erde schicken. Ausgewertet werden die Daten von der BayWa Beteiligung Vista GmbH, München. „Das bietet uns die Chance, auch unter schwierigeren Bedingungen unsere Landwirte bestmöglich zu unterstützen und damit die Versorgung bei Grund-Nahrungsmitteln sicher zu stellen und umweltschonend zu wirtschaften“, sagt Migende.

Den Gewinner der Smart Farming Challenge werden die BayWa und ihre Tochter-Gesellschaften Vista und FarmFacts als Mentoren darin unterstützen, seine Innovation weiterzuentwickeln und für Landwirte nutzbar zu machen. Zugang zum unternehmenseigenen Wissen, zum Markt und den Kunden sowie 5.000 Euro Preisgeld runden die Siegprämie ab. Die Teilnahme am Wettbewerb ist auf der Internetseite copernicus-masters.com möglich. Bewerbungsschluss ist am 30. Juni.

weitere Informationen: BayWa, www.baywa.de

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