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Heidelbeeren, © ballensilage.com
Heidelbeeren, © ballensilage.com

BZfE / 25.06.2021
Him-, Heidel-, Johannisbeeren und Co.

Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei 5,1 Kilogramm

Pressemitteilung / (Bonn) Rund fünf Kilogramm Strauchbeeren verbrauchte jeder Bundesbürger im Wirtschaftsjahr 2019/20. Am beliebtesten waren Himbeeren und Heidelbeeren. Das zeigen vorläufige Zahlen des Bundesinformations­zentrums Landwirtschaft (BZL).

Ob frisch auf die Hand, im Joghurt oder als Konfitüre aufs Brot: Strauchbeeren sind beliebt. Himbeeren und Heidelbeeren sind in Deutschland mit einem jährlichen Verbrauch von je rund einem Kilogramm pro Person Spitzenreiter. Johannisbeeren belegen Platz drei mit 400 Gramm; von Brombeeren und Stachelbeeren wurden im vergangenen Wirtschaftsjahr zusammen 200 Gramm verbraucht. Auf Sanddorn, Holunder und andere Beeren fielen insgesamt 2,4 Kilogramm pro Kopf.

Der Saisonkalender des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) zeigt: Den Auftakt der heimischen Strauchbeerensaison machen ab Mitte Mai Himbeeren, gefolgt von Heidelbeeren, Johannis- und Stachelbeeren ab Anfang Juni sowie Brombeeren gegen Mitte Juni. Im Juli – und bei Heidel- und Brombeeren auch im August – haben die Früchte Hochsaison und eignen sich besonders zum Sattessen, Einmachen, Einfrieren oder Trocknen. Lange zögern sollte man nach dem Einkauf jedoch nicht, denn alle Strauchbeeren sind nur wenige Tage haltbar – am besten isst oder verarbeitet man sie direkt oder lagert sie im Kühlschrank. Wichtig: Früchte beim Transport oder der Lagerung nicht drücken und beschädigte Beeren sofort aussortieren.

Etwa 60 Prozent der geernteten Strauchbeeren landen frisch als Tafelobst in den Regalen vom Supermarkt, auf dem Wochenmarkt oder beim Direktvermarkter. Die restlichen Beeren werden als Verwertungs- und Industrieobst zu Konserven, Fruchtaufstrichen oder Tiefkühlfrüchten weiterverarbeitet.

Autor: BZfE

Kontakt: Bundeszentrum für Ernährung, www.bzfe.de

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